VermächtnissuchtHerkunft

Vermächtnis sucht Herkunft!



Zum Abschluss des dreijährigen Forschungsprojektes zur Provenienzforschung präsentiert das Museum Huelsmann nun die spannendsten Ergebnisse in der Ausstellung „Vermächtnis sucht Herkunft“ in der ehemaligen Direktorenvilla.

Der Rundgang mit 15 Stationen zur Objektgeschichte führt durch alle Bereiche der ständigen Sammlungspräsentation und beleuchtet schlaglichtartig das bisher unbekannte Schicksal bedeutender Kunstwerke und der Sammlung Huelsmann. Welche Geschichten haben sie erlebt, bevor sie als Vermächtnis des Ehepaares Hülsmann nach Bielefeld kamen? Die ausgewählten Beispiele berichten von bedeutenden Sammlern und ihren Schicksalen, erläutern exemplarisch verschiedene Erwerbungsarten und Handlungsstrukturen und verweisen auf die verschiedenen Arbeitsmethoden der Provenienzforschung.

Als Auftakt zum 25jährigen Jubiläum des Museums Huelsmann blickt die Ausstellung auf ein bisher kaum bekanntes Kapitel seiner Vorgeschichte: Die Gründung der bedeutenden Hamburger Kunsthandlung F.K.A. Huelsmann 1938 in Hamburg und die frühen Biografien von Friedrich und Gertrud Hülsmann. Als eine der ersten Kulturinstitutionen in Ostwestfalen-Lippe hat das Museum Huelsmann einen wesentlichen Teil seiner Sammlung systematisch auf NS-Raubkunst überprüft. Mit finanzieller Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste folgte es damit den Washingtoner Prinzipien, die seit 1998 international verbindlich geworden sind.



"Meine Hülsmänner", 2020
Videointerview mit Frau Margarete Mainx, ehemalige Angestellte des Ehepaars Hülsmann.





Die Provenienzforschung findet ihren Weg ins Museum Huelsmann!
Prof. Dr. Hilegard Wiewelhove erläutert wie alles begann:





"Vermächtnis sucht Herkunft!"

Eine Einführung mit Prof. Dr. Hildegard Wiewelhove





Videoproduktion: Nadine Butigan