Geschichte

Das Museum Huelsmann würdigt mit seinem Namen das überaus großzügige, testamentarisch vermachte Geschenk von FRIEDRICH KARL AUGUST HUELSMANN (1904 – 1979) und seiner Ehefrau GERTRUD AGATHE ELISABETH HUELSMANN, geb. Schlüter (1894 Halle a. d. Saale – 1983). Zu Lebzeiten Deutschlands größter und wichtigster Kunst- und Antiquitätenhändler mit Sitz in Hamburg, bescherte der Stifter seiner Heimatstadt Bielefeld 1984 neben beachtlichen Vermögenswerten eine Kunstsammlung, die von absolutem Weltrang zeugt. Jahre zuvor waren der Stadt Bielefeld bereits umfangreichen Bestände aus der Privatsammlung der Schriftstellerin HERTHA KOENIG (1884 – 1976) zugefallen. Als Keimzelle des heutigen Museums sind die Sammlungsräume im sog. Waldhof zu nennen. Seit 1966 waren dort, im „Kulturhistorischen Museum Waldhof“, die Anfänge einer Kunstgewerbesammlung der Stadt Bielefeld zusammengefasst. 1984 wurden die ausgestellten Bestände jedoch magaziniert und die Räume dem Bielefelder Kunstverein zur Nutzung überlassen. Nahezu gleichzeitig trat das Vermächtnis Huelsmann auf den Plan und provozierte neue Überlegungen zu einem Museum für Kunst und Kulturgeschichte, zu einem Museum für Kunst und Design.